Montag, 8. Februar 2016

Herzlich willkommen in meinem neuen blog


Schön, dass Du auf meinen neuen blog gekommen bist, auf dem ich meine Teilnahme an der Nischenseiten-Challenge 2016 begleiten und kommentieren werde.

Peer Wandiger hat in seinem Blog Selbständig im Netz zu einem 13 Wochen Projekt aufgerufen, dem ich mich gerne anschließen möchte, auch wenn ich mit Verzögerung vom Startblock starten werde.


http://wlan-hotspot.bplaced.netHatte ich meine Blogstatistik und -auswertung bei meiner letzten Teilnahme als "Unterseite" auf der Nischenseite wlan-hotspot.bplaced.net gemacht, werde ich das diesmal hier in diesem gesonderten blog vornehmen. Ich denke, das macht es für alle auch etwas übersichtlicher.



Und so sitze ich auf einer einsamen Wiese und träume vor mich her:

Werde ich eines Tages von meinen Nischenseiten leben können?


Vorweg mein dezenter Kommentar zu meiner gestellten Frage:
"Ich glaube nicht :-), aber ich habe das auch nicht geplant"

Ich weiß, dass für viele Menschen ein Traum in Erfüllung gehen würde, hätten sie die Chance, mit einer Nischenseite ihr Leben bezahlen zu können.

Doch sind wir doch einfach mal realistisch:
Das durchschnittliche Nettoeinkommen eines deutschen Otto-Normalverbrauchers wie du und ich liegt bei ungefähr 2700 Euro (netto wohlgemerkt und zum Merken).
 
Mit unserer Nischenseite verdienen wir vielleicht Geld, der Eine mehr, der Andere vielleicht etwas weniger ... ach so und der Letzte gar nichts. OK, auch zu berücksichtigen.

http://www.heckenscherekaufen.de
Im Durchschnitt schaffen es gute - nee, lass sie uns sehr gute nennen - deutschsprachige Nischenseiten auf ungefähr 150 €uro pro Monat. Um auf ein rechnerische Brutto von 3400 €uro zu kommen, brauchen wir also 23 erfolgreiche Nischenseiten. Ich habe bisher zwei Nischenseiten und erwirtschafte nicht einmal ein Bruchteil des oben beschriebenen Durchschnittbetrages. Momentan nicht einmal ein Taschengeld. Aber dazu in den nächsten Wochen ausführlich mehr an dieser Stelle.

Und bitte vergesst nicht die berühmten Nebenkosten:
Gutes Hosting ist nun einmal nicht kostenfrei. Wie sollte es auch kostenfrei sein, wenn das Personal, das sich um die Server und Software kümmert, auch bezahlt werden möchte?
Und man darf bei aller Euphorie auch nicht vergessen, dass es sich hierbei um Durchschnittswerte handelt. Was geschieht, wenn ihr eine Nische habt, die nur sporadisch und saisonbedingt Gewinn abwirft? Wie überbrückt ihr die restliche Zeit?

Was geschieht, wenn euer Server so richtig abschmiert und sich verabschiedet? Oder so wie es mir passiert ist: Was macht ihr, wenn sich Unbekannte an eurem Account zu schaffen machen und ihr plötzlich nicht mehr eure Nischenseite vorfindet, sondern Werbeseiten von irgendwelchen Kügelchen und blauen Tabletten, die kein Mensch haben will? Für mich was das ein großer Schock, aber ich hatte nichts zu verlieren. Ich hatte alles nur aus Spaß an der Freude und zum Lernen gemacht, aber wenn du damit deinen Lebensunterhalt verdienen möchtest und musst, dann sind solche Momente eine Katastrophe.


Seitdem ist meine Absicherung der Webseite und das Back-up für mich ein besonders wichtiges Thema geworden. Im Laufe der Nischenseiten-Challenge 2016 werde ich sicherlich auf dieses Thema noch einmal zurückkommen.


Aber wir wollen uns damit nicht von unserer Lust abbringen lassen, mit unserer Nischenseite Geld zu verdienen. Aber erinnert euch immer wieder daran, der Weg zum Erfolg ist steinig und langwierig.


Ich habe nicht vor, mit meinen Nischenseiten meinen Lebensunterhalt zu verdienen, nicht zuletzt würde ich es sicherlich auch nicht schaffen. Aber es macht Spaß Nischenseiten zu gestalten, sich mit dem Thema zu beschäftigen und auseinanderzusetzen und ja, auch einmal Niederschläge einzustecken.

Aber solange ihr bei den Auslagen in einem kalkulierbaren Risiko bleibt, bei dem ihr auch einmal einen Totalverlust verkraften könnt, dann macht die Nischenseiten-Produktion sogar richtig Spaß.


joergmichael



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